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COREY TAYLOR will den Erfolg seiner Zweitband STONE SOUR voll auskosten - was zur Folge hat, dass sich Teile von Slipknot ein wenig auskotzen.

"Was immer den Erfolg von Slipknot gefährdet, wird im nächsten Augenblick eliminiert!" So sprach Shawn (Clown) Crahan Ende 2001 in Bezug auf die zahlreichen Nebentätigkeiten der Bandmitglieder. Während er selbst als Produzent etliche Newcomer zutage fördert (u.a. Mudvayne, Downthesun) und Schlagzeuger Joey Jordison mit den Murderdolls in die Glam-Ära abtaucht, birgt vornehmlich der wachsende Erfolg von Stone Sour, bei denen neben Sänger Corey Taylor auch noch Slipknot Gitarrist James Root beteiligt ist, Zündstoff. Weit über 100.000 Alben wurden allein in den Staaten abgesetzt, wo zudem die Single "Bother" massiv Radioeinsätze erhält. "Je mehr Einheiten wir vom Debüt verkaufen, um so länger werden wir für Stone Sour unterwegs sein", erklärte Taylor. "Bis jetzt sieht es so aus, als ob ich mich im Sommer wieder voll auf Slipknot konzentrieren könnte, vielleicht aber auch erst später. Ich werde Stone Sour bis zum Ende durchziehen, und keiner wird mich davon abhalten!" Dies hätte selbstverständlich Einfluss auf die Vorbereitungen zum neuen Slipknot-Album, das dann wohl kaum mehr 2003 erscheinen dürfte. "Wenn Corey wegen seiner Zweitband Slipknot schleifen lässt, muss er mir was erklären", grollte Shawn bereits, woraufhin Corey konterte: "Derweil scheinen Slipknot sich bereits um einen neuen Produzenten Gedanken zu machen. Rick Rubin soll möglicherweise Ross Robinson ablösen, der mit seinem Sound entscheidend zum Slipknot-Stil beitrug. Wenn es nach James Root geht, soll das neue material ohnehin in eine neue Richtung tendieren: "Meine Einflüsse haben sich seit den Anfängen dieser Band stark verändert! Natürlich liebe ich immer noch extremen Metal, aber ich höre ebenso Bands wie Portishead, Queens of the Stonage, Radiohead oder Björk. Auf dem nächsten Album würde ich unsere beiden Percussionisten gern mehr zum Einsatz bringen. Ich denke, dass wir weniger Blastbeats einbauen, sondern wieder rhythmusorientierter und experimenteller zu Werke gehen." Bei Stone Sour sorgte wegen der Verletzung von Schlagzeuger Joel Ekman - er brach sich das Handgelenk - kurzzeitig Jimmy DeGrasso (Megadeth) für den richtigen Rhythmus. Bleibt zu hoffen, dass den auch Slipknot wieder finden:" Zur Zeit herrscht bei uns große Negativität", grübelt Corey Taylor. "Es gibt einiges aufzuarbeiten, bevor wir mit dem nächsten Album beginnen - aber wenn wir damit durch sind, wird etwas ganz Großes dabei herauskommen!

 
 
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